The Shop. Ein Konzept. **Ein Laden, in dem man folgendes sieht:** Schreibtische Arbeitstische/Werkbänke Farblaserdrucker/-kopierer 3D-Scanner und 3D-Drucker (Rapid Prototyping, Fabbing) Bar-/Getränke-Ecke WLAN/Kaffeeduft liegt in der Luft weiter hinten: Maschinen zur Materialbearbeitung (Tischkreissäge/Fräse, Standbohrmaschine, Drehbank, Schleifstock, etc.), Elektronikarbeitsplatz (Lötstation, Oszilloskop, Meßgeräte), Lackier...dings **Brainstorm:** Offene, helle Räume, die auch nach außen hin Interesse wecken und sich nicht von ihrer Umwelt abschotten. Alles Mobiliar (Schreibtisch, Werkbank, Schränke) auf Rollen: Bedarfsgerecht umbaubare Architektur je nach Notwendigkeit. Mobiliar am liebsten von System180 (wenn bezahlbar). Mobilität auch im Laden, Wireless-Metapher für alles (überall Steckdosen, ggf. Fußboden oder von der Decke), Regal mit Literatur Mindestens einen Raum, der laute und dreckige Maschinen beherbergt (zum Glück deckt sich das weitestgehend), um Kopfarbeiter nicht zu stören Kein traditioneller Personaltresen, sondern gleichberechtigte Benutzung eines Tisches Genügend Whiteboardflächen an den Wänden für Notizen/Kollaboration Ausprobieren neuer Formen der Arbeit, sowohl in bezug auf die Organisation (Kollaboration) als auch auf die Produktion (moderne Technik vs. Handarbeit). Wichtige Ecke mit Kühlschrank (kalte Getränke) und modernem Kaffeevollautomaten, Selbstbedienung, selbstorganisierte Bezahlung (offene Wechselgeldkasse) Einbindung ähnlicher Dinge/Produkte/Menschen/Arbeitsformen/Weltanschauungen auf allen Ebenen, z.B. Premium Cola im Kühlschrank, Teekampagnen-Tee Einbindung von traditionellen Handwerkstätigkeiten und lokalen Andockpunkten Transformation/Weiterentwicklung der Ziele, Möglichkeiten und Produkte des Ladens in Zusammenarbeit mit den "Kunden" und ihren Ideen und Bedürfnissen Verknüfung online/offline: Der Laden als echter Ort sowie als Online-Shop (Möglicher Brückenschlag/Gag: "Sehen Sie jetzt im Livestream, wie Ihr Objekt gedruckt wird") Ladenschild mit täglich wechselndem Font (epaper, Kollaboration mit Font-Entwicklern), auch auf Website **Mögliche Partner (in jeglicher Hinsicht, durcheinander):** modulor (Künstler- und Architektenbedarf, Kreuzberg) System180 (Möbel- und Messesysteme im Baukastenprinzip: modern, Berliner Betrieb, Manufakturcharakter) Siebdruckwerkstatt Neukölln Alte oder neue Berliner Betriebe mit Manufakturcharakter newthinking CCC-Umfeld pensionierte Handwerker (die im Laden Workshops geben und nehmen) Jan? (Möbel-2.0-Projekt bei meereshund) Designer, die in ähnliche Richtungen denken Betriebe, die Einzelanfertigungen herstellen (z.B. Platinen, Gerätefrontplatten) Spreadshirt kleine lokale Schokoladenhersteller wie in't Veld Airbrush-/Audomodding-Laden School of design thinking - HPI - Make Magazin **Assoziationen:** "3D-Copyshop" Fabbing/Rapid Prototyping Kollaboratives Arbeiten Neue Arbeit Manufaktur Hacking "Halle" (vgl. Hallenprojekt) Offen Making/Crafting (vgl. Make:/Craft: magazines) Do it yourself "Heimwerken 2.0" Anti-Baumarkt **Wie kommt Geld ins Haus:** Laufkundschaft, die Objekte kopieren möchte Künstler, Kunsthandwerker, Handwerker, die Objekte brauchen und bearbeiten wollen Restauratoren, Sammler (die Ersatzteile drucken müssen/wollen) Mobile Kreative, die einen Schreibtisch/WLAN/Kaffee brauchen *Veranstaltungen:* offene Workshops: Fabbing, Löten, Crafting (warum nicht mal Häkeln?) Schulprojekte Barcamp-artige Techniktage (vgl. hardhack.org) oder Projektwochen Vernissagen durchgängiger Ausstellungen (Wände, Schaufenster), die thematisch passen bzw. mit den Mitteln des Shops entstanden sind *Online-Shop für Objekte:* MMORPG-Figuren Url? Kleinauflagen von Artefakten, die von Künstlern gestaltet werden Verkauf von Bausätzen etc. (vgl Make: store) ggf. Entwicklung/Nutzung von Web-3D-Cad-Tools (SketchUp) mit Shopanbindung Bekanntheit durch hohe Web-Affinität (sowohl Nutzung aller sinnvollen 2.0-Tools als auch thematische/ideologische Überschneidung mit 2.0-Konzepten) **Probleme:** *Geld* das ich nicht habe von dem ich keine Ahnung habe Wo bekommt man Förderung/Finanzierung/Kredit her? fabfund.com Gibt es Gründungswettbewerbe, bei denen es eine Chance gäbe? http://www.b-p-w.de/2009/index.php http://www.start2grow.de/de/home/ http://www.hauptstadtkulturfonds.berlin.de/ Vorher muss klar sein, wie viel man braucht und ob das überhaupt alles realistisch ist Die Mitarbeiter sollten davon schon leben können *Realisierung* Alles auf einmal? Klein anfangen (z.B. als "Halle" mit 3D-Equipment?) Wie verkauft man dieses Konzept, wenn einem Geldgeber ¾ der Prinzipien und Methoden suspekt/unorthodox vorkommen? Möglichkeit der Realisierung schon mit den Mitteln der neuen Arbeit möglich? (kollaborativ durch Verteilung der Vorarbeiten, Ausnutzung von bestehenden Beakanntschaften, ggf. sogar Finanzierung durch Microkredite, evtl. online, oder Teilhaberschaft/Genossenschaft?) Was ist von Systemen wie www.smava.de zu halten (P2P-Kredite)? Nicht unwichtig: Versicherung/Einbruchsgegenmaßnahmen Philip Steffan philip@lunique.de 28.11.2008 Links: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Kreuzberg-Modulor;art270,2678019 http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/die-wunschmaschine-am-moritzplatz/